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Hund, der planschend durch flaches Wasser rennt.

Hunde und Hitze

die 8 besten Tipps für Abkühlung im Sommer

Der Sommer bringt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Hunde einige Herausforderungen mit sich. Hohe Temperaturen können für Hunde gefährlich werden und zu Hitzestress oder sogar Hitzschlag führen.

Warum ist Sommerhitze für Hunde gefährlich?

Hunde können ihre Körpertemperatur nicht so effektiv regulieren wie Menschen. Sie schwitzen nicht über die Haut, sondern kühlen sich hauptsächlich durch Hecheln und über die Pfotenballen ab. Bei extremen Temperaturen kann diese Kühlmethode jedoch unzureichend sein, was zu Überhitzung führen kann. Besonders gefährdet sind ältere Hunde, Hunde mit Übergewicht und kurzköpfige Hunderassen wie Bulldogge und Mops.

Anzeichen eines Hitzschlags beim Hund

Es ist wichtig, die Anzeichen eines Hitzschlags frühzeitig zu erkennen, um rechtzeitig handeln zu können. Zu den Symptomen gehören:

  • schnelle flache Atmung
  • Erhöhte Herzfrequenz
  • Bewußtseinsstörung
  • taumelnder Gang
  • Erbrechen oder Durchfall
  • Erhöhte Körpertemperatur (40,5- 42°C)

 

Tipps zur Vermeidung von Hitzestress

1. Ausreichend Wasser bereitstellen

Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund immer Zugang zu frischem Wasser hat. Platzieren Sie mehrere Wasserschalen an verschiedenen Orten im Haus und im Garten. Bei Spaziergängen sollten Sie immer eine Wasserflasche und einen tragbaren Napf dabei haben.

2. Schattenplätze und kühle Rückzugsorte schaffen

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund immer einen schattigen Platz hat, an dem er sich ausruhen kann. Dies kann ein schattiger Bereich im Garten, ein Sonnenschirm oder ein kühler Raum im Haus sein.

3. Spaziergänge anpassen

Vermeiden Sie Spaziergänge während der heißesten Stunden des Tages (zwischen 11 und 16 Uhr). Gehen Sie stattdessen früh morgens oder spät abends mit Ihrem Hund spazieren, wenn die Temperaturen kühler sind.

4. Niemals im Auto lassen

Lassen Sie Ihren Hund niemals alleine im Auto, auch nicht für kurze Zeit. Die Temperaturen im Auto können schnell auf gefährliche Werte ansteigen und zu einem Hitzschlag führen.

5. Kühlmatten und nasse Handtücher

Kühlmatten oder nasse Handtücher können Ihrem Hund helfen, sich abzukühlen. Legen Sie diese in den Schatten oder in einen kühlen Raum, damit Ihr Hund sich darauf legen kann.

6. Baden und Planschen

Viele Hunde genießen es, im Wasser zu planschen. Ein kleines Planschbecken im Garten oder ein Ausflug zu einem hundefreundlichen See kann eine willkommene Abkühlung bieten. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu kalt ist, um einen Temperaturschock zu vermeiden.

7. Fellpflege

Bürsten Sie das Fell Ihres Hundes regelmäßig, um lose Haare zu entfernen und die Luftzirkulation zu verbessern. Bei langhaarigen Hunden kann ein Sommerschnitt sinnvoll sein, um die Hitze besser zu ertragen.

8. Anpassung der Ernährung

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Ernährung von Hunden während der heißesten Monate etwas anzupassen, um ihre Wasseraufnahme zu erhöhen. Man kann mehr nassfutterbasierte Mahlzeiten in den Futterplan integrieren oder frisches Obst und Gemüse wie Wassermelone (ohne Kerne) und Gurken als Leckerbissen anzubieten.

Erste Hilfe bei Hitzschlag

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund unter einem Hitzschlag leidet, sollten Sie sofort handeln:

  • Bringen Sie Ihren Hund in den Schatten oder in einen kühlen Raum.
  • Bieten Sie ihm Wasser an, aber zwingen Sie ihn nicht zu trinken.
  • schnelles und intensives Kühlen, z. B. durch Übergießen mit kaltem Wasser, Körpertemperatur nachmessen (nicht unter 39 Grad herunterkühlen), kein Eiswasser!
  • Transport zu einen Tierarzt im klimatisierten Auto, da ein Hitzschlag immer einen Notfall darstellt.

 

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für bestimmte Hunde

Einige Hunde sind besonders anfällig für Hitzestress. Für diese Hunde ist es besonders wichtig, die oben genannten Vorsichtsmaßnahmen zu beachten und zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um sie vor der Hitze zu schützen:

  • Kurzköpfige Rassen: Möpse, Bulldoggen, Boxer und andere kurznasige Hunde haben aufgrund ihrer verkürzten Nase und der verengten Atemwege Schwierigkeiten mit der Thermoregulation. Ihr Hecheln als Kühlmechanismus ist weniger effektiv. Sie überhitzen schneller als andere Rassen, auch ohne körperliche Aktivität. So können brachycephale Hunde bereits durch Sitzen im Garten oder langsamen Spaziergängen ernsthaft überhitzen.
  • Übergewichtige Hunde: Dicke Hunde mit überschüssigem Gewicht haben eine geringere Oberfläche im Verhältnis zu ihrer Körpermasse. Die Wärmeabgabe fällt ihnen daher schwerer. Außerdem bedeutet Übergewicht zusätzliche Anstrengung und Belastung bei Hitze.
  • Langhaarige Rassen: Dichte Unterwolle und eine schwere Felldecke erschweren es Rassen wie Samojeden, Bernhardinern oder Neufundländern, überschüssige Körperwärme abzugeben. Ihr Fell isoliert sie und macht das Kühlen zur Herausforderung.
  • Ältere Hunde: Mit zunehmendem Alter lässt die Fähigkeit zur Thermoregulation nach. Ältere Hunde können nicht mehr so effektiv  Wärme abgeben. Ihre Trinkdisziplin lässt oft nach, was zu Dehydrierung führt.
  • Kranke Hunde: Hunde mit Herz-, Lungen- oder Hormonstörungen haben häufig Schwierigkeiten mit der Wärmeregulation. Medikamente können die Hitzetoleranz zusätzlich beeinträchtigen.

 

Für weitere Informationen und individuelle Beratung wenden Sie sich gern an uns. Bleiben Sie und Ihr Vierbeiner gesund und genießen Sie den Sommer!

Geschrieben am

2024/06/15

Dr. med. vet. Cornelia Fricke

Fachtierärztin und Praxisinhaberin in Leipzig

Zusatzbezeichnung Zier-, Zoo- und Wildvögel und Reptilien

Tierzahnärztin (Deutsche Gesellschaft für Tierzahnheilkunde)

Autorin: Dr. med. vet. Cornelia Fricke

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